Advertorial: Friedensarbeit

1. September, 2026 | Ausgabe II/2026, Ein Team., Ein Team. [II/2026]

Es gibt Menschen, die Pferde ausbilden. Und es gibt Menschen, die Beziehungen wachsen lassen. Doris Waldhäusl gehört zu den Beziehungsmenschen und bringt anderen bei, es zu werden.

Fotos: ekor

Sie bietet diese wundervolle Erfahrung nicht nur auf ihrem Hof an, sondern hat außerdem einen Online-Kurs entwickelt, der jeden Teilnehmer individuell mitnimmt: die Nüsterngespräche. Auf ihrem Steinbacherhof im österreichischen Ernstbrunn geht es nicht um höher, schneller oder besser. Es geht um etwas, das im Alltag zwischen Mensch und Pferd oft verloren geht: Vertrauen. Sicherheit. Und das Gefühl, einander wirklich zu sehen. Was sie vermittelt, nennt sie Friedensarbeit. Frieden mit dem Pferd. Frieden mit sich selbst. Und oft auch Frieden, der weit über den Stall hinausreicht. „Pferde sind nicht unsere Wunscherfüller“, sagt sie. „Es ist wichtig, mit ihnen in den Dialog zu gehen. Sie haben ein Mitspracherecht.“ Wie das geht, lernen die Teilnehmer der Nüsterngespräche online in Live-Seminaren mit viel Raum für Austausch, Fragen und individuelle Lösungen.

Für Doris Waldhäusl beginnt jede Beziehung dort, wo Kontrolle endet. Denn eine echte Verbindung entsteht nicht dadurch, dass einer bestimmt, wo es langgeht. Sie entsteht, wenn beide gesehen werden – mit ihren Bedürfnissen, ihren Grenzen und ihrer Bereitschaft, gemeinsam zu wachsen. Diese Haltung prägt ihre Arbeit seit Jahrzehnten. Aus über 40 Jahren Pferdeausbildung und 35 Jahren pferdegestützter Therapie ist die Überzeugung gewachsen, dass Pferde keine perfekte Technik brauchen. Sie brauchen einen Menschen, der echt ist. Denn Pferde sind Fluchttiere. Für sie bedeutet Sicherheit alles. „Wenn ich es schaffe, für mein Pferd die Person zu sein, die ihm Sicherheit gibt, sein Ankerpunkt ist, dann kommt mein Pferd im Stress zu mir. Wenn ich das für mein Pferd sein kann, dann habe ich gewonnen.“

Genau darum geht es in ihrem 14-wöchigen Online-Kurs „Nüsterngespräche“. Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum treffen sich dort, um ihre Beziehung zu ihrem Pferd neu zu entdecken. Nicht durch starre Trainingspläne oder Methoden, sondern durch kleine Veränderungen im eigenen Denken und Handeln. „Ich vermittle keine Technik und kein 7-Punkte-Programm. Ich helfe Menschen dabei, der Mensch zu sein, der ihnen selbst und ihrem Pferd am besten tut.“ Ein wichtiger Teil dieser Reise beginnt im eigenen Inneren. Pferde nehmen jede Gefühlsregung wahr. Wer äußerlich ruhig wirkt, innerlich aber unruhig ist, kann sie nicht täuschen. „Ich kann so tun, als wäre ich ruhig. Wenn es in mir brodelt, merkt das Pferd meine Aufgewühltheit.“

„Ich helfe Menschen dabei, der Mensch zu sein, der ihnen selbst und ihrem Pferd am besten tut.“

Nüsterngespräche wörtlich genommen. Der Steinbacherhof ist ein Ort an dem Gemeinschaft, Tierliebe, Selbstliebe, Respekt und Lebensfreude gelebt werden.

Deshalb spielen im Kurs nicht nur Beziehungsübungen mit dem Pferd eine Rolle, sondern auch Übungen für das Nervensystem, die sich ebenso gut zu Hause wie am Stall umsetzen lassen. Es geht darum, wieder in Balance zu kommen. Um Ausgewogenheit, Präsenz und Ehrlichkeit. Dabei verfolgt Doris einen Weg, der bewusst auf kleine Schritte setzt. Große Ziele werden in viele kleine Etappen unterteilt. Jeder Erfolg stärkt das Vertrauen – und genau darauf reagieren Pferde mit erstaunlicher Offenheit.

„Pferde sind bereit, sich immer wieder neu einzulassen – egal, was sie erlebt haben. Sie leben im Hier und Jetzt und können unglaublich verzeihen.“ Immer wieder erlebt sie Momente, die zeigen, wie viel möglich wird, wenn sich der Mensch verändert. „Es ist so grandios zu sehen, wenn ein Pferd, das sich immer losgerissen hat und sich nicht einfangen ließ, nach drei Wochen plötzlich auf seinen Menschen zukommt. Nicht weil sich das Pferd verändert hat, sondern weil der Mensch an sich gearbeitet hat.“

Dabei geht es immer um die Verbindung – ohne dauerndes Futterlob, ohne Druck oder Zwang. Denn für jedes Pferd ist das größte Lob Freude. Gemeinsam in die Lebensfreude eintauchen, sich prächtig fühlen, in der eigenen Kraft aufgehen. Es geht um ein Miteinander, das nicht erkauft werden muss, weil es aus Beziehung entsteht. Und genau darin liegt vielleicht die größte Stärke ihrer Arbeit: Alles, was Menschen am Steinbacherhof oder in den „Nüsterngesprächen“ lernen, endet nicht am Weidetor. Wer lernt, einem Pferd Sicherheit zu geben, begegnet oft auch Kindern, Partnern, Freunden oder Kolleginnen und Kollegen anders. Ruhiger, klarer und aufmerksamer.

Das Sein mit Pferden, der Umgang, das Training, all das wird so zu einer Reise zum eigenen Selbst an der Seite des Pferdes. Tiefes Verstehen, Lebensfreude und Klarheit führen weit hinein in eine Verbindung, die trägt.

Für alle, die diesen Weg zunächst kennenlernen möchten, bietet Doris Waldhäusl einen kostenfreien Kurz-Workshop an. Er öffnet die Tür zu einer anderen Art des Miteinanders – ohne Druck, ohne Erwartungen und ohne den Anspruch, funktionieren zu müssen. Denn am Ende bleibt eine Frage, die weit über den Umgang mit Pferden hinausgeht: Wie schaffe ich es, der Mensch zu sein, bei dem sich mein Gegenüber sicher fühlt? Vielleicht beginnt genau dort Frieden.

steinbacherhof.at
nuesterngespraeche.com

Foto: Privat

Expertin

Doris Waldhäusl lebt mit ihrer Herde auf dem Steinbacherhof in Niederösterreich. Eine Stimme für die Pferde zu sein, ihren Menschen einen Weg zurück in die schlichte Seelen-Beziehung zu zeigen und den Dialog zwischen Mensch und Pferd neu zu denken, dafür steht Doris Waldhäusl. Aus dieser Überzeugung heraus ist ein Onlinekurs gewachsen, der all das für Menschen und Tiere möglich macht.

steinbacherhof.at

Nah dran

Oft mache ich unbewusst einen Schritt zurück, wenn ein Pferd auf mich zukommt – aus Respekt vor diesen beeindruckenden Tieren. Ihre Größe, ihre Kraft und die Ruhe, die sie ausstrahlen, haben mich aber schon immer fasziniert. Bei unserem Besuch auf dem Steinbacherhof von Doris Waldhäusl blieb ich stehen und ging dann doch einen Schritt weiter. Vielleicht lag es an der besonderen Atmosphäre dieses Ortes, an den Pferden, die alle ihre eigene Geschichte mitbringen, oder an den neugierigen Ponys, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Oder an den Menschen, die ihnen mit so viel Ruhe und Herz begegnen.

In der ekor erzählen uns Menschen von Vertrauen und einer Verbindung, die man kaum in Worte fassen kann. Auf dem Steinbacherhof hatte ich das Gefühl, wirklich zu verstehen, was sie meinen. Mein Moment heißt Bolero, ein beeindruckender und stattlicher Hengst, der mich nur ruhig ansah. Ich streckte ihm meine Hand entgegen – und fühlte mich sofort verstanden.