Die Kraft des Feingefühls
Was tun, wenn ein Pferd nur mit äußerster Kraftanstrengung zum Arbeiten bewegt werden kann? Ist das Pferd dann einfach faul oder kann es andere Ursachen haben? ekor hat mit Pferdetrainerin Anne Esser über die vermeintliche Einbahnstraße gesprochen.
Autorin: Ines Vollmer

Foto: Franziska Jansen
„Jetzt zeig ihm doch endlich mal, wer der Boss ist!“ Oder: „Beim nächsten Mal ziehst du Sporen an, dann merkt er mal, dass er laufen muss!“ Aussagen wie diese, die man längst in der Schublade mit der Aufschrift „Heute wissen wir es besser“ vermuten würde, hört man nach wie vor in so manchen Reitställen und im Reitunterricht. Sind das gut gemeinte Ratschläge oder zeugt das von Hilflosigkeit oder Unwissenheit?
Sogenannte triebige Pferde, die aus unterschiedlichsten Gründen als faul abgestempelt werden oder gar als „stumpf am Bein“ gelten, werden oft sprichwörtlich in Sackgassen getrieben.
„Das Abgestumpft-Sein gegenüber Reiterhilfen ist definitiv durch den Menschen provoziert.“
„So traurig wie es klingt, ich bin absolut davon überzeugt, dass ein triebiges Pferd von Menschenhand gemacht worden ist. Natürlich muss man die Charakter- und Rasseeigenschaften eines jeden Pferdes in das Training sowie den täglichen Umgang miteinbeziehen. Aus einem Tinker wird beispielsweise nie ein Rennpferd werden und aus einem Ex-Galopper von der Rennbahn kein Dressurmeister. Aber das Abgestumpft-Sein gegenüber Reiterhilfen ist definitiv durch den Menschen provoziert – da gibt es leider nichts schön zu reden“, erklärt Anne Esser, Trainerin A in der klassisch-barocken Reiterei und Trägerin des Reitabzeichens zwei.
Aus eigener Erfahrung mit ihrem Pferd sowie aus unzähligen Trainingseinheiten mit Reitschülern ist für die Reitlehrerin klar: Häufig ist Unwissenheit das Problem und das nicht nur auf Seiten der Reiter, sondern auch bei Reitlehrern. „Es ist nie zu spät, umzudenken. Ich bin davon überzeugt, dass wirklich jedes Pferd in jedem Alter und jeder Rasse aus solch einer Sackgasse herausgeführt werden kann. Dieser Weg beginnt dabei zu 100 Prozent beim Menschen. Die Pferde sind in den seltensten Fällen das Problem.“
Ist faul und triebig dasselbe?
Unter triebig versteht man allgemein ein Pferd, das erst auf verstärkte Reiterhilfen reagiert und das oft nicht in der gewünschten Intensität und Dauer. Das Reiten wird damit schwerfällig und für den Reiter extrem kraftaufwendig. Ist ein triebiges Pferd also faul? „Meiner Meinung nach muss man faul und triebig differenzieren. Ein faules – ich nenne es lieber gemütliches Pferd – bewegt sich von Natur aus einfach weniger, was oft durch die Charakter- und Rasseeigenschaften bedingt ist. Natürlich gibt es bei allen Rassen Ausnahmefälle, über einen Kamm scheren darf man dabei nie. Aus meiner Trainererfahrung fallen mir zum Beispiel Tinker als
gemütlichere Typen ein. Tinker sind von Natur aus Energiesparer, da sie per se dafür gezüchtet worden sind, lange Strecken unter rauen Wetterbedingungen hinter sich zu bringen.
Hingegen stumpf am Bein oder triebig werden Pferde zum Beispiel, wenn sie mit zu viel oder ständigem Beineinsatz geritten werden. Sprich, wenn der Reiter überhaupt nicht mehr aus dem Treiben rauskommt und das Pferd nicht mehr selbst seine Geschwindigkeit hält, ohne in jeden Schritt getrieben zu werden. Dadurch werden Pferde oft aus Unwissenheit oder falschem Einsatz von Hilfsmitteln gegenüber Hilfen desensibilisiert und das böse Wort ‚stumpf’ steht im Raum“, weiß Anne Esser zu berichten, die selbst viele Jahre in der klassischen Dressurreiterei zu Hause war.
Essenziell bei diesen Fällen sei es, den Kern des Problems zu erkennen – und dafür rät die Trainerin, sich unbedingt einen Profi als Unterstützung zur Seite zu stellen. „Oft liegt das Problem darin, dass die Reiter zu wenig an sich selbst arbeiten, nicht ausreichend Unterricht nehmen oder sich zu wenig Fachwissen aneignen, um ihrem eigenen Pferd auf diesem Weg helfen zu können. Im schlechtesten Fall geraten sie dann auch noch an einen nicht passenden Reitlehrer. Dann heißt es schnell: ‚Mein Reitlehrer hat gesagt, dass ich das so machen soll.‘ Das kann man tatsächlich nicht immer den Pferdebesitzern zum Vorwurf machen. Wir gehen auch alle zum Arzt und müssen glauben, was er uns rät. Als zusätzliches Problem in der Pferdebranche sehe ich, dass sich einfach jeder Reitlehrer nennen darf, da es sich nach wie vor um eine nicht geschützte Berufsbezeichnung handelt. Vielleicht müsste auch in diese Richtung etwas passieren, damit sich die Spreu vom Weizen trennt“, meint die Trainerin.
Niemand ist perfekt – Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Dabei spricht sich die Pferdefachfrau selbst nicht von Fehlern frei. Auch sie ist mit ihrem eigenen Pferd zu Beginn ihres gemeinsamen Weges an Grenzen gestoßen: „Ich hatte das Problem, dass mein Pferd extrem übermotiviert war und irgendwann ins Rennen verfallen ist. Wenn er einmal im Galopp war, konnte ich kaum noch die Bremse finden. Der ‚Tipp’ meines damaligen Reitlehrers war: ‚Schnall da mal ein schärferes Gebiss rein!‘ Damals habe ich gedacht: ‚Ok, wenn das mein Trainer sagt, wird es seine Richtigkeit haben.‘ Ab diesem Zeitpunkt ritt ich mein fünfjähriges Pferd mit Pelham, um es überhaupt noch kontrollieren zu können. Rückblickend ein Tiefpunkt unserer gemeinsamen Reitkarriere. Damit lief das Pferd natürlich erstmal ‚wunderbar’! Aber unterschwellig bauten sich damit mehr und mehr Probleme auf. Unter anderem wirtschaftet man den Muskelzustand des Pferdes durch den Einsatz von schärferen Gebissen und mehr Kraft beim Reiten runter. Die Tragkraft des Pferdes geht vollkommen verloren. Von gymnastizierendem Reiten ist man meilenweit entfernt. Der Albtraum nahm seinen Lauf, so dass ich irgendwann trotz scharfen Gebisses nur noch mithilfe einer Wand bremsen konnte“, erinnert sich Anne Esser.
Das war der Moment, den die versierte Reiterin mehr und mehr zum Zweifeln brachte. „Ich dachte nur noch, das kann doch nicht die Lösung sein. Irgendwann schaltet dann auch endlich mal der Mensch seinen Kopf ein. Bis zu einem gewissen Punkt vertraut man seinem Reitlehrer, aber ab da habe ich gedacht, das muss auch anders gehen!“ Gesagt, getan begab sich Anne Esser selbst auf die Suche nach Alternativen. „Ich habe dazu einfach mal ganz naiv nach Trainern gesucht, die sich mit barocken Pferden wie meinem auskennen. Siehe da, ich landete bei einer klassisch-barocken Trainerin, die auf die von mir damals noch belächelte Boden- und Handarbeit setzte.“
Was dann folgte, war unfassbar! Erste Amtshandlung beim Kennenlernen: absteigen, Gebiss auswechseln und wieder an der Basis vom Boden beginnen. „Die anfängliche Skepsis gegenüber dieser Herangehensweise fiel bei mir endgültig über Bord, als mein Pferd mir sehr schnell und deutlich zeigte, dass die Trainerin schlauer war als ich und Handarbeit und die Kommunikation vom Boden der Schlüssel zu allem sein kann“, erinnert sich die heutige Pferdetrainerin.

Foto: Franziska Jansen
Die Moral von der Geschicht?
Irgendwann schließt sich der Kreis. Sowohl bei triebigen, unmotivierten Pferden als auch dem anderen Extrem kommt man bei der Suche nach Lösungen am selben Punkt an: Krafttraining als Schlüssel zum Erfolg. Handarbeit in Kombination mit dem Reiten, kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten und die Arbeit an einer feinen Kommunikation zwischen Pferd und Mensch als Geheimrezept. „Mein Pferd hat unter anderem die fehlende Tragkraft mit Rennen kompensiert. Natürlich mussten wir auch an unserer Kommunikation als solche arbeiten. Pferde, die von Natur aus keine Bewegungsfans oder gar stumpf geworden sind, leiden sehr häufig ebenfalls unter fehlender Kraft, weil sie keine gut trainierte, korrekt angelegte Muskulatur aufbauen konnten. Heißt, zunächst muss an der Basis gearbeitet werden, um wieder neue Motivation zu schaffen, sowohl physisch als auch psychisch“, macht die Expertin die Komplexität des Themas deutlich. „Letztlich müssen desensibilisierte Pferde wieder sensibilisiert werden. Dazu braucht man Etappenziele, einen Trainingsplan und konstante,
fachkundige Hilfe. Es ist keine Schande, nach Hilfe zu fragen und Fehler einzugestehen. Im Gegenteil: etwas Besseres können wir unseren Pferden gar nicht bieten“, appelliert die Rheinländerin.
Neben den benannten Ursachen müsse man zusätzlich bei triebig oder stumpf gewordenen Pferden zwischen psychischer oder physischer Abgestumpftheit unterscheiden. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Pferd mitunter lethargisch wirkt und eine gewisse psychische Müdigkeit und Teilnahmslosigkeit an den Tag legt. So gesehen bei einer Reitschülerin, die aufgrund einer schwangerschaftbedingten Reitpause mit ihrer Haflinger-Stute zu Anne Esser kam. Ursprünglich war ihre Intention, Doppellonge sowie die Arbeit an der Hand mit ihrem Pferd zu erlernen, um ihre Stute weiterhin beschäftigt zu halten.
„Bis zu diesem Zeitpunkt sind die beiden circa zehn Jahre lang fast nur im Gelände unterwegs gewesen. Ich nahm an, dass dies auch so gewollt war. Schnell stellte sich aber beim Kennenlernen des Pferdes heraus, dass die Stute offensichtlich mental abgestumpft war. Sie hatte sprichwörtlich die Rollladen runtergelassen und ließ das Alltägliche mehr oder weniger über sich ergehen und bewegte sich nur mit sehr viel Aufwand seitens des Reiters. Schritt für Schritt“, beschreibt die Trainerin den Trainingsfall.
Weiter erzählt die Reitschülerin mit ihren eigenen Worten: „Ich habe mein Pferd als sehr träge und unmotiviert wahrgenommen. Sobald sie eine Schrittpause bekommen hatte, konnte das Training quasi wieder bei Null beginnen. Sie ist zwar immer unter mir gelaufen, allerdings mit viel Aufwand für mich. Bedeutet, dass ich beispielsweise bei jedem Galoppsprung treiben musste, damit sie nicht ausfällt und der Galopp teilweise hinten von der Beinabfolge nicht richtig gesprungen war. Ausschlaggebend war dann tatsächlich meine eigene schwindende Motivation, bedingt durch diese Situation mit meinem Pferd. So bewegten wir uns allmählich voneinander weg und traten dabei aber eigentlich nur noch auf der Stelle. Ich fühlte mich richtig festgefahren, so dass wir unser normales Standard-Programm abspulten oder ins Gelände flüchteten, da hier die Motivation meiner Stute zum Glück noch ein wenig spürbar war.“ Auf der Suche nach Alternativen während ihrer Reitpause wurde die werdende Mutter dann auf die klassisch-barocke Reiterei und Anne Esser als ortsansässige Trainerin aufmerksam.
Wie, es gibt Kekse?
Wie kann also der Ausweg aus solch einer eingefahrenen Situation mit einem triebigen Pferd aussehen? „Ich habe die Stute zunächst in drei Einheiten selbst kennengelernt und fokussiert vom Boden gearbeitet, um sie und ihr Verhalten ein Stück weit einordnen zu können“, sagt Anne Esser. Immer mit dabei, die Besitzerin. Zu Anfang zunächst als Zuschauerin. „Anschließend sind wir dann in sogenannten kurzen Reprisen in die Arbeit an der Hand gestartet und haben als Game-Changer das Lob eingebaut. Zunächst haben wir auch hierbei verschiedene Arten von Lob getestet, um zu erkunden, worauf die Stute am besten reagiert. Die Aufgaben als solche waren am Anfang bewusst einfach gehalten, beispielsweise Trab-Halten-Übergänge oder aus dem Rückwärtsrichten antraben“, beschreibt Esser die ersten Schritte. Schon in diesem Stadium der Arbeit ist klar: Auch für die Menschen bedeutet diese Herangehensweise umzudenken und an sich zu arbeiten.
„Gerade für Menschen, die vielleicht nicht so extrovertiert sind, kann das mitunter zu einer eigenen Challenge werden, denn in diesem Stadium gilt es, das Pferd für jeden einzelnen Schritt, den es tut, zu feiern! Scham ist hier fehl am Platz. Es darf einem natürlich mal peinlich sein, aber wie immer im Leben lohnt es sich, über seinen eigenen Schatten zu springen. Es gilt: Feiert eure Pferde für jeden Schritt, den sie tun, belohnt sie. Lobt sie auf die Art und Weise, die sie mögen. Das ist tatsächlich in den wenigsten Fällen das bekannte Klopfen auf den Hals. Wichtig bei der Arbeit mit Pferden: Pausen während des Trainings fungieren ebenfalls als Lob. Dabei kann eine Pause – je nach Pferd – das Stehenbleiben sein, aber auch das losgelassene Gehen im Mittelschritt durch die Bahn“, so Esser.
Die Haflingerstute zum Beispiel hatte früher aus Sorge vor rassebedingten Figurproblemen nie Leckerlis bekommen. „Als es dann in unserem Training als Nonplusultra den ersten Pferdekeks gab, wusste das Pony gar nicht, wohin mit seiner Freude. Diese Kombination aus unterschiedlichsten Motivationsarten, gepaart mit der kraftaufbauenden Arbeit an der Hand, verschaffte der Stute einen solchen Motivationskick, dass wir uns beim Training oft vor Freude und Lachen über ihre Reaktionsfreudigkeit den Bauch gehalten haben. Es gab auch eine entscheidende Trainingseinheit, bei der wir beide in der Reithalle standen und uns die Tränen kamen. In dem
„Niemand sollte ein Pferd als faul oder dumm betiteln.“
Jeder hat das Zeug dazu, über sich hinauszuwachsen
„Ich bin mehr als überzeugt davon, dass jedes Pony und jedes Pferd im Rahmen seiner Möglichkeiten alles erreichen kann. Der Schlüssel zum Erfolg ist Zuhören und gute Beziehungsarbeit. Man sollte nie über ein Pferd sagen: ‚Der hat keinen Bock‘. Niemand sollte ein Pferd als faul oder dumm betiteln. Das einzige Problem bei solchen Aussagen ist die Faulheit und das begrenzte Denken von uns Menschen. Die Kombination aus Bodenarbeit, Handarbeit mithilfe von unterschiedlichen Lektionen sowie Reiten ist meines Erachtens immer der Weg raus aus Einbahnstraßen. Das Geheimrezept bei meinem Training: kurze Reprisen innerhalb einer Trainingseinheit, Abwechslung und Lob.“
Und weiter: „Für Pferde ist es tatsächlich leichter, etwas vom Boden aus zu verstehen. Reiter machen durchaus aus dem Sattel mehr Fehler als vom Boden. Gleichzeitig sind Menschen am Boden viel ehrlicher und auf metaphorischer Ebene angreifbarer als auf dem Pferderücken. Heißt, egal welcher Reitweise oder Disziplin man angehört: Abwechslung, gute und faire Zusammenarbeit sowie das Sensibilisieren für die Körpersprache und somit die Körperspannung machen den entscheidenden Unterschied“, beschreibt die Trainerin ihren Weg aus festgefahrenen Situationen.
Zusätzlich müsse natürlich immer Ursachenforschung betrieben werden, vor allem wenn ein Pferd plötzlich Verhaltensauffälligkeiten zeigt. „Die psychische und physische Gesundheit unserer Pferde sollte immer im Gleichgewicht sein, sodass man keine neuen Blockaden schafft. Das gesunderhaltende Gymnastizieren ist unser aller Ziel“, appelliert Anne Esser.
„Es ist nie zu spät, auf sein Bauchgefühl zu hören und neue Wege einzuschlagen.“
Der Erfolg gibt ihr Recht. „Durch meine Ausbildung und Trainerscheine in der klassisch-barocken Reiterei stehen mir ein paar hilfreiche Trainingstools mehr zur Verfügung als in der herkömmlichen Dressurarbeit. Die Langzügelarbeit zum Beispiel. Beeindruckend ist, dass man nach kürzester Zeit Erfolge und Veränderungen sieht, und zwar auch beim Reiten! Aufgaben wie Piaffen, Übergänge oder spanischer Schritt werden zunächst spielerisch erlernt. Der Weg sollte sein, Basis-Lektionen wie Richtungs- und Tempowechsel nur noch über Körperspannung und Stimme abfragen zu können, ohne das Pferd überhaupt berühren zu müssen. Das baut für die Pferde eine positive Spannung auf, so dass sie sehr aufmerksam sind und gerne kognitiv mitarbeiten. Irgendwann kombiniert man es dann mit dem Reiten und ich baue als Reiter die Sitz- sowie Schenkelhilfen neben den Kommandos vom Boden durch eine zweite Person ein. So sind die Pferde auch beim Reiten anders motiviert und hören besser zu. Aber auch dabei sind die Zaubermittel: Lob, Pausen und kurze Trainingseinheiten.“ Der Apell von Anne Esser ist dabei klar: Allein die Menschen sind für ihr Tun mit dem Pferd verantwortlich und auch nur sie haben die Kraft und die Möglichkeit, jederzeit etwas zu ändern. Es ist nie zu spät, auf sein Bauchgefühl zu hören und neue Wege einzuschlagen.
Expertin

Mit 12 Jahren bekam Anne Esser ihr erstes eigenes Pony, einen Tinkerwallach. Mit ihm an ihrer Seite wurde sie erwachsen und absolvierte zunächst ihre Ausbildung zur Intensiv-Krankenschwester. 2011 nach dem Tod ihres Tinkers, erfüllte sie sich den Traum eines neuen Pferdes, einem dreijährigen rohen Mix aus Friese und PRE. Mit ihm wuchs sie an ihren Aufgaben und kam über Umwege zur klassisch-barocken Reiterei. Es folgten 2015, 2016 und 2018 ihre Trainerscheine, sowie zahlreiche Reitabzeichen. Für ihren Trainerschein A erhielt sie die Ehrung der Gebrüder Lütke-Westhues für besonders gute Leistungen. Sie lebt und arbeitet im Kreis Düren. Neben ihrer Tätigkeit als Intensiv-Krankenschwester ist als Reitlehrerin sowie Prüferin und Trainerin A FN, Schwerpunkt klassisch Barock, selbstständig. Foto: Michaela Kuhlmann
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