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Unsere Pferde sind jahrzehntelang unsere treuen Begleiter. Wir hegen und pflegen sie, richten unseren gesamten Tag nur auf diese glücklichen Stunden mit der geliebten Fellnase im Stall aus. Einige Menschen vertrauen ihren Vierbeiner sogar mehr als so manchem Menschen. Und dann kommt plötzlich der Tag, an dem all das endet. Oft geschieht das in Abstimmung mit einem Tierarzt, weil das Pferd ein hohes Alter erreicht hat oder unheilbar erkrankt ist. Es wird dann auf die Regenbogenbrücke entlassen, hin zu immer grünen Wiesen und einer großen Herde, sagt man in Pferdekreisen. Doch der letzte Gang hat in den meisten Fällen nicht ganz so viel mit dieser traumhaften Beschreibung zu tun. Der leblose Pferdekörper wird von einem Abdecker abgeholt, und mit einer Greifzange in einen Container auf zahlreiche andere leblose Tierkörper fallen gelassen. Nicht selten tropfen an den Ecken des Containers Körperflüssigkeiten heraus. Letzte Station: Tierkörperbeseitigungsanlage. Das Pferd wird zerlegt, zerhäckselt, gekocht, weiterverarbeitet zu Seife, Bürsten, Tiermehl. „Anonym, kostengünstig, ­lieblos“, beschreibt es Pferdebestatterin Lea Schenker. „Ich konnte mir nicht länger mit ansehen, dass ein geliebtes Tier, ein Familienmitglied, so würdelos seinen letzten Weg gehen muss.“


Lea Schenker selbst hat sich für den Beruf als Tierbestatterin entschieden, weil sie mit einem Tierbestatter schlechte Erfahrungen gemacht hat. Als im Winter 2010 ihr geliebter Hund Conrad starb und eine Beisetzung im Garten aufgrund der gefrorenen Erde nicht möglich war. Damals übergab sie ihren Conrad an einen Tierbestatter. „Und dann wusste ich nicht, was mit ihm passierte, ob er tatsächlich würdevoll eingeäschert wurde. Die Unwissenheit war ein schreckliches Gefühl für mich“, sagt sie.

Pferdebestattung: Umdenken in der Politik

Während die würdevolle Bestattung von Hund, Katze und andere Haustieren über eine Einäscherung schon seit vielen Jahren auch in Deutschland zu einer Selbstverständlichkeit für viele Haustier-Besitzer geworden ist, hatten Pferdebesitzer bis vor einigen Jahren keine große Wahl: Entweder das noch lebende Pferd dem Schlachter übergeben oder den leblosen Pferdekörper vom Abdecker abholen lassen. Pferde galten in Deutschland noch bis Anfang 2017 als Nutztiere. Eine würdevolle Bestattung war also gesetzlich gar nicht erlaubt. „In den Niederlanden war das anders. Dort habe ich mir Pferdekrematorien angesehen und dachte, das muss doch in Deutschland auch möglich sein“, sagt die Tierbestatterin. „Meine Anwälte hatten ein Herz für diese Angelegenheit. Bei den Politikern stieß ich lange auf taube Ohren.“ Fast drei Jahre lang hat sich Lea Schenker für eine Gesetzesänderung eingesetzt. Mit Erfolg: Der Bundesrat stimmte im Juli 2016 der Kremierung von Pferden aus Deutschland zu. Der Weg für eine würdevolle Bestattung war geebnet.

Der Pferdetod: Friedlich eingeschlafen, sanft gebettet

Lea Schenker weiß um die Tatsache, dass sich glückliche Pferdebesitzer ungern Gedanken um den letzten Atemzug ihres geliebten Tieres machen. Dennoch rät sie dazu, sich präventiv darüber zu informieren. Denn wenn eine Vorstellung davon besteht, was im Ernstfall zu tun ist, kann der Besitzer in Ruhe Abschied von seinem Pferd nehmen. „Wenn klar ist, dass das Pferd von uns bestattet wird, dann übernehmen wir auch einen großen Teil der Kommunikation“, erklärt Lea Schenker. „Wir werden vor der Erlösung des Pferdes von der Klinik oder vom Pferdebesitzer informiert, sodass wir mit ihnen absprechen können, wo das Pferd erlöst werden sollte, um es dann auch würdevoll abholen zu können.“

Das verstorbene Pferd wird von den Bestattern manuell vorsichtig über den ­Rücken auf eine Metallplatte gerollt, die zuvor neben den Körper geschoben wurde. „Wir ziehen die Platte sehr vorsichtig über eine Seilwinde in unseren Hänger. Dort ­decken wir das Pferd mit einer Sternendecke ab und bringen es zum Krematorium Westerhout in den Niederlanden“, sagt Tierbestatterin Lea Schenker. „Vor der Einäscherung versorgen wir das verstorbene Pferd und entfernen wenn nötig Infusionen – unsere Tätigkeit entspricht in dieser Hinsicht völlig dem der Humanbestatter.“

Seelsorge nach Pferdeverlust: Eine helfende Hand in der Trauer

Lea Schenkers größte Aufgabe als Tierbestatterin ist jedoch nicht, das verstorbene Pferd selbstverständlich würdevoll zu kremieren, sondern den trauernden ­Pferdebesitzern in ihrer schlimmsten Zeit beizustehen. „Vielen Pferdebesitzern hilft es zu reden. Das unterscheidet die Trauer um ein Tier von der um einen Menschen. Der Tod eines geliebten Menschen hüllt Trauernde oft in Schweigen. Tierbesitzer suchen das Trauergespräch eher“, sagt Lea Schenker über ihre Erfahrung. Manchmal wollen Pferdebesitzer bei der Erlösung ihres Pferdes auch nicht anwesend sein. Diesen Part vertrauen sie Lea Schenker an.

Pferdebestattung: Eine Frage des Preises?

Dennoch sind Pferdebestattungen nicht Gang und Gäbe. „Ich denke, dass die Möglichkeit zur Bestattung eines Pferdes noch nicht bekannt genug ist. Viele setzen sich erst mit dem Gedanken auseinander, wenn es schon zu spät ist“, sagt sie. Zudem ist eine Bestattung eben auch nicht günstig. Pferdebesitzer müssen für den letzten Weg ihres Lieblings zwischen 2.500 und 4.500 Euro einrechnen. Doch wie wichtig ist diese Frage nach den Kosten wirklich, wenn man zurückblickt auf die vielen treuen, erfolgreichen und liebevollen Jahre miteinander?

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