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Als sie Ende Oktober 2013 auf dem Weg zu einer Messe in Köln sind, machen Roland Schaumberger, seine Frau Elke und sein Bruder André eine Entdeckung. „Ende Oktober sind die Felder eigentlich alle abgeerntet“, sagt Roland Schaumberger, Vorstand der Genossen- schaft Agronaro und Entwickler der MiroPell Pellets. Nicht so auf diesem einen Feld. „Die Pflanzen sahen aus wie eine Art Bambus. Als Landwirt wird man da neugierig.“ Nur wenig später findet er heraus, wie sei- ne Entdeckung heißt: Miscanthus Giganteus, auch als China-Schilf oder Elefantengras bekannt. „Der Besitzer des Feldes erklärte mir, dass er Miscanthus zum Heizen nutzt. Ein Hektar Miscanthus ersetzt rund sieben- bis achttausend Liter Heizöl. Und das CO2 neutral. Das hat mich neugierig gemacht.“ Mit Elefanten haben die extra hohen Schilfgräser übrigens nichts zu tun. Der Name resultiert aus der Wuchshöhe der Pflanze, die bis zu vier Meter betragen kann.

Gründer MiroPell. Foto: MiroPell
Elke Gültner, Roland Schaumberger und André Schaumberger (re.) sind die Gründer der Firma MiroPell. Foto: MiroPell

Chinaschilf: Ein fleißiger CO2-Vernichter

Roland Schaumberger beginnt, Miscanthus auf seinen Feldern zu pflanzen. Ein bis zwei Jahre Entwicklungszeit brauchen die jungen Pflanzen bis sie zum ersten Mal richtig erntereif sind. „Miscanthus ist im Hinblick auf die Pflege eigentlich das Beste, was einem Landwirt passieren kann: Ein Hektar wandelt rund 35 Tonnen CO2 um. Das entspricht dem jährlichen CO2-Aus- stoß von bis zu zehn Autos. Und die Anbaufläche muss nur einmal im Frühjahr für die Ernte befahren werden“, erklärt Roland Schaumberger. „Alles andere macht der Miscanthus in seiner Wachstumszeit von bis zu 35 Jahren selbst.“ Im Herbst fällt die Miscanthus-Pflanze in eine Art „Winterschlaf“ und bündelt ihre Energie in der Wurzel. Die Pflanzenteile an der Erdoberfläche werden dann braun und verlieren ihre Blätter. Sie zerfallen zu Humus, der dem Miscanthus als Dünger dient. Im April werden die Pflanzen geerntet.

MiroPell Einstreu: Saugstark und pflegeleicht

„Der gehäckselte Ertrag hat eine Restfeuchte von maximal zehn Prozent und einen neutralen pH-Wert“, sagt Roland Schaumberger von MiroPell. Das alles macht Miscanthus-Häcksel sehr robust und für Pilze und andere Schädlinge uninteressant. All diese optimalen Eigen- schaften waren Schaumberger zum reinen Verheizen zu schade. Er dachte über die Funktion von Miscanthus da- her weiter nach. „Das sind alles optimale Bedingungen für eine Einstreu. Dazu kommt: Miscanthus-Pellets können bis zu 400 Prozent ihres Eigengewichts aufsaugen, binden daher den Ammoniak-Geruch sehr gut und lassen sich problemlos über die Biogasanlage oder auf dem Acker entsorgen.“ Ein entscheidender Vorteil gegenüber einer Späne-Einstreu: Holz ist von Natur aus feucht und wird langfristig betrachtet „sauer“. Dazu kommt, dass Landwirte und Biogasanlagen-Betreiber einer Entsorgung von Holzspäne zunehmend abwinken.

Miscanthus auf dem Feld Foto: MiroPell
Miscanthus ist auch bekannt als Chinaschilf bzw. Elefantengras. Mit Elefanten hat die nachhaltige Pflanze nichts zu tun. Sie wird aufgrund ihrer Wuchshöhe von rund vier Metern so bezeichnet. Foto: MiroPell

Die Miscanthus-Häcksel können sofort in Pellets ge- presst und in 15 kg-Säcke verpackt werden. Konservierungs- und Bindestoffe werden für diesen Prozess nicht benötigt. „Unsere Pellets brauchen in gepresster Form deutlich weniger Platz als Stroh und Späne. Sie können z. B. eine 660 kg Palette mit den Maßen 80 auf 120 Zentimeter problemlos in einem Kleintransporter befördern. Das ist die Einstreu für etwa ein Jahr, je nach Pferd“, sagt MiroPell-Entwickler Roland Schaumberger. Etwa acht Säcke brauchen Pferdebesitzer, um in einer zwölf Quadratmeter großen Box eine erste angenehme Matratze herzustellen. „Die Pellets werden in die Box ge- schüttet und mit Wasser begossen. Sie ploppen auf wie ein Popcorn. Übrig bleibt eine rutschfeste, saugstarke, weiche Matratze“, erklärt Schaumberger. Für eine langlebige und unproblematische Einstreu empfiehlt er: Ein- mal täglich die Pferdeäppel aus der Box zu holen, sehr feuchte Stellen auszustechen und das Bett wieder kurz aufzulockern. Je nach Pferd müssen ein bis zwei Säcke pro Woche nachgestreut werden. „Die Matte sollte ein- mal im halben Jahr komplett getauscht werden. Aber das kann je nach Pferd und Pflege variieren. Es gibt ordentliche und weniger ordentliche Pferde“, sagt MiroPell-Chef Roland Schaumberger.

Einstreupellets aus Miscanthus Foto: MiroPell
Staubarm, pH-neutral, saugstark, trocken und für Schädlinge, Keime und Pilze kein interessantes Milieu: die Boxenmatte aus MiroPell Pellets erspart in der Stallarbeit viel Zeit und Kraft. Foto: MiroPell

Extra Platz für Stroh und Heu

Für die erste Umstellzeit auf Pellets empfiehlt Schaumberger, den Pferden beim Betreten der Box die Futterbox zu füllen z. B. mit Stroh: „Pferde sind Gewohnheitstiere. An eine neue Einstreu müssen sie sich zunächst gewöhnen und das gelingt durch zusätzliches Knabberstroh besser.“ Die Miscanthus-Pellets von MiroPell eignen sich für jedes Pferd und werden auch nicht gefressen. „Vielleicht probiert es mal. Aber das Pferd wird schnell Abstand davon nehmen, weil es ist, als würde man in eine Zitrone beißen“, erklärt Roland Schaumberger.

Mehr Infos über die Miscanthus-Pellets von MiroPell und attraktive Testangebote finden Interessierte auf: www.miropell.de