Advertorial, Beitragsbild: M. Oehler

Pferde haben keinen Schmerzlaut. Wenn sie ihre Unbehaglichkeit ausdrücken wollen, müssen sie sich uns Menschen gegenüber also etwas einfallen lassen. Weniger Leistung, unklare Bewegungen, Angstreaktionen – all das können Indizien für eine blockierte Körpermechanik sein. Pferdeosteotherapeutin Caroline Mayr von Balance Soul erklärt, wann sie gerufen wird und wie sie hilft.

Was ist Pferdeosteopathie?
Caroline Mayr: Wenn ein Pferd ausbalanciert und losgelassen ist, zeigt es sich uns in seiner ganzen Beweglichkeitspracht. Klemmt es jedoch im Pferdekörper, wirkt sich diese Verspannung im Bewegungsapparat auf das gesamte Körpersystem aus und kann dann auch die inneren Organe, das Lymphsystem und die Psyche betreffen. Kurz: Das Pferd ist aus dem seelischen und körperlichen Gleichgewicht. Wir Pferdeosteotherapeuten haben uns zum Ziel gesetzt, durch eine schonende, ganzheitliche Behandlung, die Beweglichkeit von Mus- keln, Faszien und Knochen zu erhalten oder wiederherzustellen, und das Pferd so wieder in sein körperliches und seelisches Gleichge- wicht zu bringen. Unser wichtigstes Werkzeug sind unsere Hände, mit denen wir Verspannungen, Verklebungen und Blockaden sanft lösen und dadurch die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren.

„Wir Pferdeosteotherapeuten haben uns zum Ziel gesetzt,
das Pferd wieder in sein körperliches
und seelisches Gleichgewicht zu bringen.“

Wer ist Balance Soul?
Caroline Mayr: Balance Soul, das bin ich, Caroline Mayr. Ich bin seit zehn Jahren als ausgebildete Pferdeosteo-/physiotherapeutin, Tierheilpraktikerin, Life-Balance-Coach und seit nun zwei Jahren als BEMER Partnerin tätig. Meinen Patienten biete ich eine ganzheitli- che Therapie an. Das bedeutet: Ich begebe mich gemeinsam mit meinen Klienten auf Spurensuche nach den Ursachen für die Unstimmigkeiten mit dem Pferd. Mein Behandlungsgebiet erstreckt sich auf den Großraum Nordschwaben, Teile Oberbayerns und des Altmühltals.

Woran erkenne ich, dass mein Pferd einen Pferdeosteotherapeuten braucht?
Caroline Mayr: Ein körperliches Ungleichgewicht kann viele Ursachen haben und ebenso lang ist auch die Symptomliste. Unsere Pferde können uns leider nur nonverbal zeigen, dass sie Schmerzen haben. Können sie die gewohnte Leistung zum Beispiel nicht mehr erbringen, ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass ein Termin beim Pferdeosteotherapeuten nötig wird. Sichtbare Einschränkungen in der Beweglichkeit, Lahmheit, empfindliche Reaktionen auf das Putzen des Rückens, Berührungen ausweichen, Taktunreinheit, Verdauungsprobleme, Husten, Abgeschlagenheit und deutliche Verhaltensänderungen können ebenfalls Hinweise dafür sein, dass das Pferd aus der Balance geraten ist. Treten einige dieser Merkmale zum Beispiel nach einem langen Transport auf, wäre die Behandlung durch einen Pferdeosteotherapeuten ratsam. Ein so prägnantes Ereignis muss aber nicht zwingend vorliegen, um ein Pferd aus dem körperlichen und seelischen Gleichgewicht zu bringen. Manchmal vertreten sie sich auch einfach auf dem Paddock oder der Wiese und zeigen dann Auffälligkeiten. Sie wollen sich dann nicht nach rechts oder links biegen lassen, laufen nicht taktrein oder können bzw. wollen auch einfach nicht laufen, wenn der Reiter im Sattel sitzt. Osteopathie ist aber nicht nur etwas für die älteren Pferde oder wenn diese bereits eines der Anzeichen zeigen. Vor dem ersten Aufsteigen, empfehle ich, ein Jungpferd osteopathisch checken zu lassen.

Caroline Mayr behandelt behutsam das ISG eines Pferdes. Foto: Balance Soul
Das IS-Gelenk ist bei vielen Pferden der Auslöser für Probleme im ganzen Körper. Caroline Mayr löst die Stelle behutsam und optimiert so den positiven Energiefluss im Körper. Foto: Balance Soul

Wie sieht eine Behandlung bei Balance Soul aus?
Caroline Mayr: Eine Behandlung beginnt bei mir mit einem ausführlichen Gespräch. Der Besitzer erzählt mir, welche Auffälligkeiten er beobachtet hat, ob vielleicht ein Sturz oder dergleichen vorgefallen ist, und wie sich die Beobachtungen in der Bewegung oder beim Reiten zeigen. Gibt es vielleicht Verletzungen, die schon bekannt sind oder gerade behandelt werden? Wie sind diese Verletzungen entstanden? Passt der Sattel? Anschließend schaue ich mir den vierbeinigen Patienten einmal ganz genau an, taste ihn ab, schaue ihn mir in Bewegung mit und/oder ohne Reiter an. Daraus ergibt sich meistens schon ein sehr klares Bild und ich weiß, wo ich mit der Behandlung ansetzen muss. Zu Beginn meiner Behandlung nutze ich immer die BEMER-Decke. Dieses spezifische BEMER-Signal regt die Mikrozirkulation im Pferdekörper an und aktiviert die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Die Pferde lieben diesen Einstieg in die Behandlung und entspannen sich dabei. Zudem erzielt die Behandlung dadurch einen größeren Erfolg. Erst nach dieser Vorbereitung lege ich Hand an und löse Verspannungen, Verklebungen und Blockaden.

„Ein guter Pferdeosteotherapeut behandelt ganzheitlich
und betrachtet alle Faktoren,
die das Pferdewohl beeinflussen.“

Wie oft im Jahr werden Sie zu Ihren Patienten gerufen?
Caroline Mayr: In der Regel empfehle ich ihnen, mich zweimal im Jahr präventiv zu konsultieren. Und dann hängt es eben davon ab, was bei der Behandlung rauskommt. Häufig komme ich schon nach zwei oder drei Wochen zur Zwischenkontrolle wieder, um zu prüfen, ob mein Patient auf dem richtigen Weg ist oder ob sich der Zustand vielleicht sogar verschlimmert hat. Ist das der Fall, ziehe ich meistens einen Tierarzt hinzu, denn dann ist das Problem meistens ein ernsteres. In manchen Fällen rate ich den Pferdebesitzern, sich auch einmal osteopathisch durchchecken zu lassen. Denn Pferd und Reiter beeinflussen sich gegenseitig. Blockiert im Reiterkörper etwas, wird sich das auch im- mer wieder aufs Pferd übertragen und umgekehrt. Wie oft und wann hängt tatsächlich immer vom individuellen Fall ab.

Falsch angewendet, kann Pferdeosteotherapie schnell zu einem sehr teuren „Hand auflegen“ werden. Wie er­ kenne ich, ob der ausgewählte Therapeut ein guter ist?
Caroline Mayr: Pferdeosteotherapie ist sehr individuell und ein Prozess gemeinsam mit dem Besitzer dem Pferd mehr Wohlsein zu verschaffen. Manchmal muss ich meinen Patienten auch schon nach dem ersten Blick aufs Pferd oder nach den ersten Schilderungen der Symptome sagen: Bitte ziehe einen Tierarzt zu Rate! Leider erlebte ich auch schon (zum Glück nicht so oft), dass manche weniger gewissenhafte Kollegen zu viel versprachen oder gar von tierärztlicher Behandlung abrieten. Wich- tig ist meines Erachtens ein ganzheitlicher Ansatz, der auch Haltung, Training und Reiter betrachtet. All diese Faktoren bedingen das Pferdewohl. Stimmt daran etwas nicht, ist das körperliche und seelische Gleichgewicht des Pferdes gestört – und das dauerhaft. Stimmt zum Beispiel das reiterliche Können nicht, wird das Pferd immer am selben Problem leiden.

Mehr Information über Balance Soul finden Interessierte auf: www.balancesoul.de